Main Echo vom 19. Juli 2013      Artikel lesen


 

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Main Echo vom 20. Oktober 2012      Artikel lesen


 

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Offenbach Post vom 23. Juli 2011

Seligenstadt (mho) - Mit seiner Sommerausstellung lädt das Landschaftsmuseum Seligenstadt ein, dem Alltag zu entfliehen und sich einmal Zeit zum entspannenden Betrachten zu nehmen. Zwei farbprächtige Kunstschauen erwarten Gäste.

 Die Karlsteinerin Stephanie Mohr versteht es bravourös, mit der Leuchtkraft der Acrylfarben und allerlei Fundstücken ausdrucksstarke Collagen zu schaffen. Collagen, die dazu herausfordern, auf Spurensuche zu gehen. Woher stammt das glitzernde Staniol für
„Die kleinen Sonnen der Sünde“,
woher die Zahnräder oder die widerspiegelnde Glasscherbe im Objekt „time goes by“? Nicht von ungefähr betitelt die Künstlerin ihre Schau als Resümee des Lebens oder die „Belle Epoque des Seins“. Viel bietet sie über elementare Erfahrungen feil: spontan, gefühlvoll und eigenwillig gestaltet, doch voll Ruhe spendender Harmonie.

Ursula Erbacher aus Schöneck präsentiert mit „Alchemie und Kosmos“ Gemälde, deren vorherrschendes Moment augenfällig ist: Farbe schwungvoll frei verwandt und bewusstes Spiel mit Licht und Schatten auf reliefartig gestaltetem Malgrund. In den „Planetenbildern“, um tradierte alchemistische und astrologische Symbole ergänzt, ist die Absicht der Kunsttherapeutin spürbar: Altes Wissen bietet Sicherheit, macht Mut und zeigt Wege der Hoffnung. Mit dem Triptychon „stabil, fragil, labil“ beleuchtet Ursula Erbacher Zeiterscheinungen, hinterfragt und macht auch hier deutlich, dass jede Krise eine Chance beinhaltet.

Die Ausstellungen, die Neugierde wecken, sind vom 21. Juli bis zum 4. September, jeweils Dienstag bis Sonntag, von 10 Uhr bis 18 Uhr, in den Museumsräumen der Ehemaligen Abtei zu sehen.
 

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Main Echo vom 03. August 2011      Artikel lesen


 

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Main Echo
vom 14. Juni 2010      Artikel lesen


 

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Südwoche vom 30. Juli 2009
 


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 Odenwälder Echo vom 21. Juli 2009


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Rodgau Zeitung vom 23. April 2009
 


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Bote vom Untermain/Main
Echo vom 17. November 2008

Seelenbilder führen auf die Reise ins eigene Selbst
Ausstellung: Stephanie Mohr zeigt "Abstraktionen in Acryl"

 
Miltenberg:  „Sie können mich in diesen Bildern finden – aber Sie können auch sich selbst entdecken“, hat die Karlsteiner Künstlerin Stephanie Mohr den Besuchern ihrer Ausstellungseröffnung am Samstag im Landratsamts-Foyer versprochen. Dort zeigt die 42-jährige bis zum 19. Dezember gut zwei Dutzend zumeist großformatige und farbintensive „Abstraktionen in Acryl“.

Die Collagen mit Acryl oder in einer Mischtechnik tragen Titel wie „Terra Aurum I – V“, „Glut – the burning desire“ oder „Lebenslast I und II“. Es sind Bilder, mit denen die Künstlerin viel von ihrem Leben preisgibt, auch den Betrachter einlädt, etwas über sein Leben zu erfahren, aber auch Bilder, mit denen die Malerin in längst vergangene Zeiten abtaucht – etwa mit „anno 1870“, einer Collage mit einem Brief mit feiner Sütterlin-Handschrift. „Man spürt die Seele“, formulierte Kulturreferentin Gaby Schmidt, die sich offensichtlich von den Gemälden der Stephanie Mohr berühren ließ.

Ohnehin war meist das Gefühl angesprochen bei dieser Vernissage. So wurde die Einführung in die Schau nicht wie üblich sprechend vorgetragen, sondern von dem Frankfurter Chansonnier Steffen Hussi gesungen. Er trug eine Art künstlerischen Lebenslauf der Malerin in Sprechgesang vor. Im Refrain rief er dazu auf, die Bilder „einzuatmen mit beiden Augen“, denn nur so könne man sie ganz verstehen.

Die Malerin, eine bekennende Autodidaktin, habe erkannt, dass „Kunst kein Lehrberuf“ sei, habe zwar von Künstlern gelernt, aber nur das, was ihren Wesen entsprach, was sie für sich umsetzen konnte. Aus Experimenten wurde längst ihr unverwechselbarer Stil.
Stephanie Mohr wurde im benachbarten Höchst geboren und lebt seit einiger Zeit in Karlstein. In den letzten Jahren waren ihre Werke in vielen Ausstellungen am Untermain und im Rhein-Main-Gebiet zu sehen. Zu ihrer Ausstellung im Landratsamt gehört auch eine Videopräsentation, in der man einiges über ihre Art zu malen und über ihre Einstellung zu Leben und Kunst erfahren kann. hl

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Main
Echo vom 28. Februar 2008

Stephanie Mohr zeigt Werke im Seniorenstift

...Hösbach. "Abstraktionen in Acryl" heißt die Ausstellung mit Werken der Künstlerin Stephanie Mohr, die derzeit im Franz-Göhler-Seniorenstift in Hösbach zu sehen ist. Unser Bild zeigt die Künstlerin vor ihrer Collage "Terra Aurum VI" bei der Vernissage, die Göhler-Stiftungsvorstand Helmut Büttner und Bürgermeister Robert Hain eröffneten. Die 1966 im Odenwald geborene Mohr erlernte die Malerei seit 1993 im autodidaktischen Selbststudium und stellt regelmäßig aus - unter
anderem in Wiesbaden, Ludwigshafen, im Schlosshotel Weyberhöfe und auf Mallorca. Die Hösbacher Ausstellung ist zu sehen bis 28. März im Foyer des Seniorenstifts. Öffnungszeiten: Werktags außer donnerstags von 10 Uhr bis 12 Uhr, am Donnerstag von 14 bis 17 Uhr.

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Odenwälder Echo vom 09. April 2002

Ernst der Welt in Acryl – Ausstellungen – Stephanie Mohr zeigt ihre Bilder in der Galerie der kurstädtischen Odenwaldtherme

…Bad König. Sie ist gebürtige Odenwälderin des Jahrgangs 1966, lebt schon lange in Bad König und war seit den Zeiten der guten alten Jugendkulturtage (Mitte der Neunziger) auch immer wieder mit Ausstellungen in der Kurstadt präsent. Kunst, sagt die gelernte Industriekauffrau Stephanie Mohr, ist kein Lehrberuf und schon gar keiner mit gesicherten finanziellen Einkünften. Künstlerischer Neigung liegt ein Talent zugrunde, das oft jahre- und jahrzehntelang schlummert, bis es dann plötzlich durch bestimmte Ereignisse geweckt wird: Das hat dann nichts mehr zu tun mit Hobby, sondern ist Beruf, Berufung, Leidenschaft, sich mit bildender oder darstellender Kunst zu beschäftigen.

So etwa muss es geschehen sein, dass aus Stephanie Mohr eine veritable Künstlerin geworden ist, die sich (schon lange nicht mehr nur hobbymäßig) mit Acrylgestaltung beschäftigt. Dass sie der Werkstoff Acryl bereits zu Jugendzeiten beschäftigte, hatte sie zu Jugendkulturtage-Zeiten mit zwei Ausstellungen in der Rentmeisterei belegt.

Freilich hat das, was heute als Schaffens-Essenz zu sehen ist (konkret seit Anfang April in der Bad Königer Odenwaldtherme) einen ganz anderen Charakter als die Werke von damals. Es ist jetzt geprägt vom Erlebtem, Erfahrungen und daraus resultierend viel mehr Ernst: Eines der Bilder beispielsweise hat direkten Bezug zu den Ereignissen des 11. September vergangenen Jahres, die Stephanie Mohr in den USA hautnah miterlebte. Das Bild, zu sehen im Erdgeschoss-Durchgang von der Thermenverwaltung zur Wandelhalle, heißt „Als die Welt ihre Farbe verlor“; wie auch die anderen 21 Exponate ist es noch bis einschließlich 25. Mai in der Thermengalerie zu sehen.

…wobei darauf hinzuweisen wäre, dass die anderen Bilder zumeist weitaus weniger dramatischen Hintergrund haben: Es handelt sich etwa um Collagen über Stephanie Mohrs Lieblingsschriftsteller Hermann Hesse.

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Rheingau Echo vom 10. Mai 2001

…Walluf. „Abstraktionen in Acryl“ zeigt die Künstlerin Stephanie Mohr aus Bad König im Wallufer Rathaus. Eröffnet wurde die Ausstellung am Montag von Albert Pohl, Leiter des Haupt- und Rechtsamts, dem auch das Kulturamt zugeordnet ist.

…in Walluf zeigt die Künstlerin 23 Werke – Gemälde in Acryl, Collagen und Mischtechniken, bei denen sie zum Teil mit Metallteilen und Strukturpaste gearbeitet hat. In den Bildern hat sie ihre eigene Lebensgeschichte, ihre eigenen Gefühle verarbeitet. Sie bezeichnet ihre Bilder als „Seelenbilder“ und sagt: „Ich hoffe, dass sich andere in meinen Bildern wiederfinden, vielleicht auch Halt darin finden.“ Sie will die Betrachter nicht auf ihre Sichtweise festlegen, sondern Raum lassen für eigene Projektionen.

In den meisten Bildern wird ihr Hang zu kräftigen Farben deutlich, beispielsweise in „Großstadtlichter“, „Feuertränen“ und „Emotionen“. In „execution no. 222“ gibt sie ihren Gefühlen gegen die Todesstrafe Ausdruck; in die Collage hat sie zwei Ein-Dollar-Noten, Zeitungsausschnitte und die Worte „Give innocence a chance“ eingearbeitet. In drei neueren Collagen hat sie Gedichte von Hermann Hesse verarbeitet, darunter auch ihr Lieblingsgedicht „Stufen“.

Die Künstlerin hat ihre Bilder seit 1997 in mehreren Einzelausstellungen gezeigt, unter anderem in Bad König, Erbach im Odenwald, Darmstadt und Wiesbaden. Eine ständige Ausstellung hat sie in den Räumen der Firma VPS media, Film- und Fernsehproduktion, in Michelstadt.

…die beachtliche und ausdrucksstarke Ausstellung der Autodidaktin Stephanie Mohr ist während der Öffnungszeiten des Rathauses noch bis zum 30. Juni zu sehen…

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O H Z vom 24. September 1999 

…Bad König. Am Rande der großen Fahrzeugschau war am Wochenende in der Rentmeisterei auch Platz für Kultur. Während in der Elisabethen- und Alexanderstraße zur Gaudi Tausender autoneugieriger Besucher die Musik aufspielte, verdeutlichten bildende Künstler in den Räumen der Rentmeisterei, dass Auto nicht alles ist im Leben.

…so auch die Kurstädterin Stephanie Mohr, die vor zwei Jahren „mit nicht wenig Bauchweh“ mit ihren Bildern den ersten Schritt in die Öffentlichkeit wagte. Damals bei der ersten Bad Königer Nachwuchskünstler-Ausstellung in der Rentmeisterei. Sie hat den Schritt nicht bereut: Einladungen zu Ausstellungen ihrer Werke im Erbacher Landratsamt, in eine Wiesbadener Galerie und Banken folgten bald; ihre Arbeiten sind inzwischen gut honorierte Werke.

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Rhein Main Presse von 17. Oktober 1998 

…die ehemalige Höchster Apfelblütenkönigin Stephanie Mohr geb. Wölfelschneider hat mit ihrer Malerei den Sprung in die Landeshauptstadt Wiesbaden geschafft. Nach Ausstellungen im Landratsamt Erbach/Odw. sowie im Alten Schloss Bad König sind ihre Werke derzeit in der Galerie
B 3 unter dem Motto „Aus der Tiefe des Bewusstseins“ in Wiesbaden zu besichtigen.

…geprägt von Schmerz und Verlustängsten, aber auch neu aufkeimender Lebens- und Liebeslust entstanden ihre ausdrucksstarken und farbintensiven Bildnisse mit Tiefe und Gefühl, die dem Betrachter unterschiedliche Sichtweisen ermöglichen.

… in Wiesbaden stellt sie ihre Bilder zusammen mit dem Wiesbadener Künstler Frank Hartung aus. Die Ausstellung ist noch bis Ende November geöffnet. Im Februar 1999 kann die Malerei von Stephanie Mohr dann in der Galerie von Karstadt living bewundert werden.